Aupair Erfahrungsbericht / Ayusa Intrax

Samstag, Oktober 10, 2015

Ihr Lieben! Heute möchte ich mal einige Fragen zu meinem Au pair Jahr beantworten, da ich immer noch viele Anfragen dazu bekomme, von Lesern, die auch interessiert sind. Und statt jedem einzeln zu antworten, dachte ich, ein Informationspost könnte dem ein oder anderen weiterhelfen. Als ich mich informiert habe, gab es kaum echte Erfahrungsberichte im Internet, also ein weiterer Grund meine Erlebnisse zu teilen. Dieser Post ist nicht gesponsert, ich erzähl einfach mal drauf los und versuche ganz ehrlich zu sein, auch zu mir selbst, was die Erfahrungen angeht. 



 Wie bin ich auf die Idee gekommen ein Aupair Jahr machen zu wollen? 
Mit dem Gedanken gespielt, dass ich nach meinem Abitur ins Ausland gehen möchte, habe ich glaube ich schon seit ich in der Mittelstufe war. Und eigentlich war immer Work and Travel mein Plan. Ich war in der 11. Klasse schonmal in den USA und von dem Zeitpunkt an wollte unbedingt zurück. Das war die beste Zeit überhaupt. Ich mag die Menschen, ihre Offenheit, das Lebensgefühl, die Positivität und Lockerheit. Als ich in die 12. Klasse kam (G-9erin), habe ich angefangen mich zu informieren über verschiedenen Programme und auch Studiengänge. Ich war mir dann gar nicht mehr so sicher ob es ein Auslandsjahr sein sollte oder ob ich doch direkt ein Studium anfangen wollte. Ich besuchte einige Tage der offenen Tür an unserer Uni ud auch Messen zum Thema Auslandsaufenthalt. Ich erinnere mich, wie ich total gebannt von den vielen Möglichkeiten war und mich auf der Messe hauptsächlich für Work-and-Travel Programme interessierte. Damals hatte ich den Plan zusammen mit einer Freundin zu reisen. Als sich das dann erledigte, war ich mir erstmal unsicher. Dann legte mir meine Mutter einen Artikel aus unserer Tageszeitung hin, wo es um ein Mädchen ging, die ein Au pair-Jahr antreten wollte. Das klang alles ziemlich cool und auch die Agentur stand dabei, also las ich mir ihre Konditionen im Internet durch und bestellte mir infomaterial. Wochen später, erkannte ich in meinem Facebook-Account durch Zufall das Gesicht aus der Zeitung wieder und dachte 'hey, die sieht so aus, wie das Mädchen aus dem Artikel' - ich schrieb sie an, mittlerweile hatte ihre Zeit in den USA schon begonnen und ich war neugierig, wie es ihr erging. Sie antwortete prompt und erzählte mit von ihren  Erfahrungen soweit und gab sehr gutes Feedback zu der Agentur ab. Dann beschloss ich, mich bei der Agentur zu bewerben. Sie schickten mir einen Termin für ein Informationstreffen in meiner Nähe, welches ich einige Wochen später besuchte und wo Erfahrungen von Ex-Au pairs offengelegt wurden. 





Wie war der Bewerbugsprozess? 
Ich bewarb mich bei der Agentur etwa 10 Monate vor meiner Ausreise. Bis ich die ganze Unterlagen zusammen und eingereicht hatte, vergingen allerdings wieder einige Monate. Der Prozess ist wirklich aufwendig aber nicht ummachbar. Ihr braucht Nachweise von Jobs, wo ihr Kinder betreut habt - mindestens 200 Stunden und nicht älter als 2 Jahre. Ich hatte Nachhilfe gegeben und gebabysittet, sodass es kein Problem war, die Stunden zusammen zu bekommen. Außerdem benötigt ihr ein polizeiliches Führungszeugnis und noch einige weitere Unterlagen, das ist aber bei jeder Agentur anders. Am besten ihr lest das auf deren Homepage nach. 
Als ich alle Unterlagen eingereicht hatte, wurde ich zu einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin eingeladen (ebenfalls ein Ex-Au pair), wo meine Englisch Kenntnisse getestet wurden und ich einige Unterlangen und Tests ausfüllen musste, was alles kein Problem war. 
Mit all dem in der Tasche, wurde mein Antrag stattgegeben und ein Account für mich im Internet erstellt. Das müsst ihr euch etwa so wie Facebook für Au pairs und Gastfamilien vorstellen. Hier kann man Bider hochladen, Informationen über sich selbst ausfüllen, einen Bewerbungsbrief und ein Bewerbungsvideo hinzufügen. Alle eure Qualität, Hobbies, Ansichten, der Brief, eure Stunden an Arbeit mit Kindern und eurer Video sind dann für die Gastfamilien sichtbar und diese können euch bei Interesse anschreiben. Das ganze dauerte bei mir auch nicht lange, nach einer Woche hatte ich bereits 3 Anfragen. Ich habe dann mit den Familien geskyped und geschrieben. Auch ihr könnt euch deren Profil anschauen, welches alle nötigen Informationen wie Haustiere, Religiöse Einstellungen, Jobs, Region, Hobbies etc., beinhaltet. Nach einigen Wochen war ich dann schon etwas verzweifelt, weil sich noch nichts festes ergeben hatte. Viele Familien waren noch mit anderen Au pairs im Gespräch oder hatten sich schon entschieden. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass ich schon zu spät dran war (wurde im März oder April freigeschaltet). Dann wollte eine Familie, mit der ich in Kontakt war, gerne mit mir 'matchen', aber da mir der Standort nicht gefiel sagt ich ihnen ab. Eine Woche später bekam ich schließlich eine Anruf auf mein Haustelefon aus Amerika und da war mein  späterer Hostdad am Apparat. Er fragt mich ob ich seine Anfrage schon gesehen hätte und wir hatten ein langes Gespräch. Danach schaute ich mir das Profil an und alles passte super und hörte sich toll an. Ich würde in die Nähe von New York City kommen (meine Wunschregion), die Kinder waren schon älter (3 Jungs: 10, 13 und 16), zwei Hunde, ich hätte ein eigenes Zimmer, Bad und Auto. Es gäbe eine Sauna, 7 Autos, einen Pool, einen riesigen Garten in einer super Nachbarschaft und es wären nur 10 Minuten bis zum Strand. Wochenenden wären meistens frei und ich hätte auch Tagsüber relativ viel frei, wenn die Kinder in der Schule wären. Ich war total begeistert und sprach noch einige Male am Telefon mit dem derzeitigen Au pair. Und dann ging alles ganz schnell, innerhalb von ein paar Tagen hatte ich beschlossen, in diese Familie zu gehen. Dann war es auf einmal fest und ich hatte ein ganz mulmiges Gefühl, zumal ich nie mit der Familie geskyped hatte, geschweige denn mit den Kindern gesprochen hatte. Aber ich hatte das Gefühl, nun umbedingt etwas fest machen zu müssen, da der Sommer immer näher kam und ich nicht so spät fahren wollte. Kurz danach machte ich einen Termin in Berlin beim Konsulat um mein Visa zu beantragen, was ich dann mit meiner Mama abholte. Dann kamen auch schon meine Abiprüfungen und eine Woche nach meinem Abiball saß ich auch schon in dem Flieger nach New York City, wo eine dreitägige Aupair Schulung auf uns wartete. 


Wie war der Abschied und die Anreise? 
Da ich wie gesagt bereits eine Woche nach meinem Abiball losgezogen bin, war alles ziemlich chaotisch und stressig für mich. An meinem letzten Wochenende hatten meine Freunde eine Überraschungsparty für mich organisiert, die wirklich wunderschön, aber auch sehr traurig war. Auch an meinem Abiball wurde mir klar, dass ich mich bald von allen wichtigen Person, für ein Jahr würde trennen müssen und so lagen meine Nerven das ein oder andere Mal, komplett blank. Am 8.7.2013 machte ich mich dann am Morgen auf nach Hannover, zusammen mit meiner Mama, meinem Papa und meinem Freund. Der Abschied war emotional aber nicht so schlimm, wie ich gedacht hatte. Ich hatte mich vorher schon so an den Gedanken gewöhnt und generell bin ich nicht sooo eine emotionale Person. Die anderen Au pairs traf ich auch schon am Flughafen und viele von ihnen waren selbst im Flieger immer noch sehr aufgelöst. Wir folgen dann erst nach München und leider hatte der Anschlussflug Verspätung, sodass wir 5 Stunden am Flughafen warten mussten und erst mitten in der Nacht in New York ankamen. Ich musste mich dann in ein Zimmer schleichen, da meine noch unbekannten Roommates schon am schlafen waren. Ich erinnere mich, dass ich mein Portemonnaie und Handy unter mein Kopfkissen legte. Was im Nachhinein ziemlich witzig ist, weil ich mich bereits nach 2 Tagen super mit den beiden verstand und sie auch in der Nähe meiner Gastfamilie wohnten, sodass wir noch heute Kontakt haben und ich beide total lieb gewonnen habe.  
Die nächsten 3 Tage verbrachten wir in der Au pair-Academie, wo wir alles mögliche über unsere Verpflichtungen und Verantwortungen lernten. Wir wurden mit Frühstück und Mittagessen versorgt, auch das Hotelzimmer wurde bezahlt und ein Trip in die Innenstadt war auch mit inbegriffen. 




Wie war das Aufeinandertreffen mit deiner Gastfamilie? 
Mein Hostdad holte mich aus der Academie ab und wir fuhren gemeinsam nach Connecticut, wo die Familie lebte. Wir unterhielten uns im Auto, wobei ich merkte, wie viele Wörter mir eigentlich fehlten zum richtigen Unterhalten. Ich war zwar vorher schon einmal in Amerika gewesen, aber mein Hostdad sprach wirklich schnell und undeutlich, sodass ich am Anfang nicht alles verstand. Als wir in die Straße fuhren und dann in die Einfahrt unseres Hauses, blieb mir der Mund offen stehen. Alles war risengroß aber auch wirklich schön. Und da sah ich sie, die 7 Autos, den Pool, die Sauna und das riesen Haus. Die Familie begrüßte mich sehr freundlich und die Jungs brachten meine schweren Koffer nach Unten. Dann wurde mir das Haus gezeigt, es gefiel mir super. Was mir nicht so gefiel war, dass mein Zimmer im Keller lag. Versteht mich nicht falsch, es war kein Kellerverließ, der Keller war ausgebaut und das Zimmer war wirklich schön, aber es hatte nur ein kleines Fenster, wodurch kaum Licht reinkam. Und die Autos waren alle ziemlich groß, wie man sich das so vorstellt. Typisch Amerika! Mein Hostdad erklärte mir welche Autos ich wann fahren sollte. Die Sicherheit der Kinder war ihnen sehr wichtig, weswegen ich sie mit den schweren, großen Autos fahren sollte, falls ein Unfall passieren sollte. Als ich dann mein Auto sah, war ich dann schon etwas geschockt. Ein komplett kaputter Kleinwagen. Etliche Au pairs vor mir hatten damit Unfälle verursacht. Und da mein Hostdad Angst hatte, dass auch ich Unfälle bauen würde (war im Endeffekt die erste die keinen Unfall hatte), sollte ich privat mit diesem Auto fahren. Am Anfang war das auch alles in Ordnung für mich und ich war zufrieden und konnte kaum fassen, dass ich in so einer tollen Umgebung von nun an Leben würde. Ich war in der Nähe von NYC, am Meer und die Hauptsache: In Amerika. 






Hast du schnell Freunde gefunden?
Eine Woche nach meiner Ankunft lernte ich Melanie kennen. Die Aupair Agentur veranstaltete monatliche Treffen, wo man als Neuling schnell andere Aupiars kennenlernt. Ich hatte generell kein Problem Leute kennenzulernen, da es in meiner Region sehr viele Aupairs gab. Und falls ihr meinen Blog ein bisschen verfolgt, wisst ihr wahrscheinlich, dass ich mit einigen der Mädchen die ich dort kennengelernt habe, auch jetzt noch sehr gut befreundet bin und wir uns regelmäßig sehen oder skypen. 












Was waren deine Aufgaben in der Familie? 
Da meine Hostkids schon älter waren, hatte ich andere Aufgaben, als meine Freundinnen, die auf jüngere Kinder aufgepasst haben. Ich fuhr die Jungs zur Schule und holte sie ab, bracht sie zu ihren Hobbies/Nachhilfe/Camps, machte Frühstück, Mittag und Abendessen, ging einkaufen und  kümmerte mich um die Wäsche. Regelmäßig brachte ich sie auch zu Arztterminen oder kaufte Kleidung für sie. Ab und an fragte mich mein Hostdad ob ich die Autos zur Inspektion bringen könnte (was eigentlich nicht zu meinen Aufgaben gehörte). 



Arbeitsbedingungen?
Die Bedingungen als Au pair sind bei jeder Organisation unterschiedlich. Bei mir war es so, dass ich maximal 45 Stunden die Woche, maximal 10 Stunden pro Tag, arbeiten durfte, was ich aber fast nie voll bekam. Der Lohn die Woche betrug 200 $ + Kost und Logie, was wirklich sehr viel ist und womit man mehr als zurecht kommt. Man hat 10 bezahlte Urlaubstage für das Jahr, wovon ich das meiste aber erst am Ende des Jahres genommen habe. Zudem müsst ihr Credits an der Uni erhalten, indem ihr Kurse belegt. Davon übernehmen 500$ eure Gastfamilie, falls eure Kurse mehr kosten sollten, müsstest ihr das evtl. selber übernehmen. 





Agentur? 
Ich bin bei der Agentur Ayusa Intrax/Aupair Care gewesen und ich muss sagen, die Kundenbetreuung und auch die Betreuung vor Ort war super. Im Vergleich zu anderen Organisationen sind sie sehr günstig und haben einen sehr großen  Stamm an Gastfamilien, sodass ihr keine Angst haben müsst, keine Familie zu finden. 






Kosten? 
Ihr zahlt der Agentur (Ayusa Intrax, bei anderen Agenturen ist es meist mehr) eine Vermittlungsgebühr von 500€ (falls ihr Kinder unter 2 Jahren betreuen könnt) oder 700€. Ihr müsst Geld für das Visa einplanen und für andere Dokumente, die ihr einreichen müsst. Ansonsten wird euer hin-und Rückflug, sowie das Training, eure College Kurse und Kost und Logie von der Gastfamilie übernommen.  








Negatives? 
Ich habe mich generell gut mit meiner Gastfamilie verstanden und auch mit den Kids. Was mir weniger gut gefallen hat, war die Atmosphäre zwischen meine Gasteltern. Ich bin ein sehr empfindlicher Mensch, wenn es um Stimmungen geht. Ich merke immer sofort, wenn jemand nicht gut drauf ist oder dicke Luft herrscht. Was leider bei meinen Gasteltern ziemlich oft der Fall war. 
Ab und an stieß ich mit meiner Hostmum an, da ich ihre Erziehungsmethoden nicht in Ordnung fand, wie zum Beispiel die Kinder auf Diät zu setzten, die ich dann im Endeffekt durchführen musste. 
Zudem kam ich mir manchmal wie eine Angestellte (war ich ja auch) vor. Eigentlich lebt man mit der Familie und sollte wie ein Familienmitglied behandelt werden. Dass mein Zimmer im Keller lag und es dort sehr laut war, hat mich sehr gestört, da ich auch gegen Lautstärke (auf jeden Fall nach dem Jahr) empfindlich reagiere. Der jüngste Sohn hatte eine leichte Behinderung, was mir am Telefon nicht gesagt wurde. Meine Hostmum erwähnte das auch nur einmal in dem ganzen Jahr. Natürlich merkte ich das und auch das Au pair vor mir, hatte es angedeutet. Das war definitiv kein negativer Punkt, aber das es mir nicht gesagt wurde, fande ich merkwürdig. Ich hatte das Gefühl, dass diese Krankheit totgeschwiegen werden sollte obwohl sie offensichtlich war. Den Umgang der Mutter mit dieser Situation konnte ich oft nicht nachvollziehen und ich reagierte da oft anders, was meine Beziehung zu dem kleinen aber sehr stark machte, weil er wusste, dass ich ihn verstehe und unterstütze. Ich habe auch oft versucht, mit meiner Hostmum darüber zu reden, dass beispielsweise die Aktivität ihm nicht gefallen und er dort unglücklich ist, was aber eher weniger gebracht hat. 







Positives? 
Ich habe mich wirklich gut mit meinem Hostdad verstanden und er hat sich immer sehr gerne mit mir unterhalten. Beide haben mir sehr vertraut, was ich vor allem am Ende des Jahres bemerkt habe, da sie mir immer mehr, auch sehr große Verantwortungen überlassen haben. Sie waren froh, dass ich eine gute Autofahrerin war und liebten meine Kochkünste (die sich in diesem Jahr ungemein verbessert haben). Obwohl sie sehr ängstlich und besorgt um vor allem die Kinder und die Autos waren, war ich zum Beispiel eine Woche mit den Jungs alleine als die beiden Urlaub zu zweit machten oder sie fragten mich ob ich sie vom Flughafen abholen könnte, obwohl New Yorks Straßen für bekannt nicht die einfachsten sind. Auch mit den Jungs hatte ich ein gutes Verhältnis, wir waren mehr wie Freunde und ich hatte das Gefühl, dass sie mir mehr Vertrauen als ihren Eltern. Sie waren wirklich gut erzogen und haben sich bei mir immer für alles bedankt, sei es das zur Schule fahren oder fürs Abendessen. Sie waren immer sehr aufrichtig. Und auch wenn es mal Streit mit den Eltern gab, hielten sie immer zu mir. 
Da ich genug Freizeit hatte, konnte ich sehr viel für mich selbst tun. Ich hatte eine lange Mittagspause und ging ins Fitnessstudio, traf mich mit Freundinnen, ging spazieren oder beschäftigte mich mit den Hunden. An den Wochenenden hatte ich eigentlich immer frei. Sodass ich oft nach New York reinfahren konnte, was das coolste überhaupt war. Ich machte auch einige Wochendtrips, zum Beispiel nach Boston, Philadelphia, Washington DC oder nach Kanada zu den Niagara Fällen. Das reisen war einfach das schönste und die Zeit mit meinen Freundinnen zu verbringen. Falls es Streit mit der Gastfamilie gab oder jemand eine schlechten Tag hatte, trafen wir uns abends und aßen unsere Ration an Frozen Yoghurt (sooo good!) und redeten einfach stundenlang. Ich hatte definitiv das typische amerikanische Leben, mit relativ kultivieren Amerikanern, Jungs in der Pubertät, dicken Autos, wunderschönen Jahreszeiten, der Möglichkeit jedes Wochenende in die Stadt und jeden Tag zum Meer zu fahren. Ich hatte ein wunderschönes Silvester über den Dächern von New York und einen tollen Sommer in North Carolina und Kalifornien. 















Fazit?
In diesen 13 Monaten USA habe ich das Land und die Leute so gut kennengelernt, dass ich mich schon so fühle als wäre es mein zweites zu Hause und ich plane auch auf jeden Fall wieder zu kommen und dann für einen längeren Zeitraum. Ich habe tolle Freunde gefunden, die mich immernoch jeden Tag begleiten und die ich definitiv missen würde. Ich habe in diesem Jahr sehr viel über mich selbst gelernt, über andere, über Dinge die ich will und Dinge die ich nicht will, über meine Stärken und Schwächen. Ich habe Einsicht erhalten, über Dinge, denen ich mir vorher nicht bewusst war. Ich bin gewachsen, durch schöne und weniger schöne Zeiten gegangen und habe alles gemeistert, was mir in den Weg kam. Ich habe den American Dream gelebt und hatte ein wirklich tolles Jahr mit tollen Menschen und Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. Manchmal frage ich mich schon, was gewesen wäre, hätte ich die Auswahl der Gastfamilie nicht so überstürzt oder hätte mich für die andere Familie entschieden. Eine Familie mit kleineren Kindern und weniger Geld, mit einem normalern Leben. Aber dann denke ich, dann hätte ich niemals Melanie und Julia kennengelernt, ohne die das Jahr nicht halb so schön gewesen wäre. Also denke ich: Everything happens for a reason! 




















Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen ein kleines bisschen weiterhelfen.
Falls ihr noch fragen habt, schreibt mir gerne eine Nachricht!

- Chiara -












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9 Kommentare

  1. ich bin so neidisch auf all deine erfahrungen :) sehr schön geschrieben

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  2. Richtig toller Post! Die Bilder gefallen mir richtig gut, der Text ist mega gut geschrieben und seehr informativ. Einfach nur gelungen! Ich will jetzt auch nach Amerika!
    Liebe Grüße
    Lena<3

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  3. Der Grill-Abend am Westport Beach war so schön :) toller Blog Chiara! Liebe Grüße Ida

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  4. wirklich sehr informativ! Und tolle Bilder, bin total neidisch, ich würd jetzt auch so gern wieder nach amerika :)

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  5. Voll schön, dass du das alles nochmal zusammengefasst hast! Ich habe deinen Blog nämlich entdeckt, als du in den USA warst und das alles mit großem Interesse verfolgt ;)
    Was für Collegekurse hast du denn belegt und wie waren die so? Und hast du über's College auch amerikanische Freunde gefunden?

    Liebe Grüße,
    Malika

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    1. Ich habe den Toefl Kurs gemacht, aber als Wochenende Kurs in New Jersey und dann noch eine Travel Class am College belegt, wo wir im Anschluss zu den Niagara Fällen gefahren sind - sehr zu empfehlen. Meine Kurse waren speziell für Aupairs, es gibt aber auch welche, wo man mit den Amerikanern in Kursen ist, die sind dann jede Woche.

      Liebe Grüße
      Chiara

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  6. Wow, das sind wundervolle Bilder und Einblicke, die Du hier mit der Welt teilst. Ich kann nur sagen, dass Du meine Vorfreude auf einen Au-pair-Aufenthalt weiter angefacht hast ;-)

    Darf ich fragen, wie zufrieden Du mit deiner Organisation bist und ob du im Vorfeld mehrere Organisationen angesprochen hast? Ich bin gerade dabei, mich umfassend zu informieren. Mir sagt beispielsweise dieses Angebot sehr zu: https://www.stepin.de/au-pair/

    Kennst Du diese Organisation?

    Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören :-)

    LG,

    Jenny

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